5 Vorsätze für 2014: So wirst du ein besserer Läufer

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Welche sportlichen Vorsätze setzt du dieses Jahr um? Es ist 2014 und viele Läufer machen jedes Jahr mit einer erstaunlichen Zuverlässigkeit genau das. Bei Dinner for One mag man ja drüber lachen – aber wenn’s auch bei den guten Vorsätzen mal wieder heißt “The same procedure as every year!”, dann ist die Sache schon weniger lustig. Mein persönlicher Vorsatz für 2014: Dieses wird das Laufjahr meines Lebens. Wie? Das erfährst du hier.

Als Läufer können wir uns stundenlang mit Trainingszyklen, Regenerationspausen oder Intervalltrainings beschäftigen. Diese Begeisterung führt im schlechtesten Falle dazu, dass wir alternative Möglichkeiten übersehen, um uns läuferisch weiterzuentwickeln. Damit dieses Jahr auch für dich das Laufjahr deines Lebens wird, hier meine 5 Vorsätze für 2014.

1. Andere Wege gehen und Neues ausprobieren

Im Jahr 2012 versuchte ich mich das erste Mal am Berliner Halbmarathon und bin an meinem selbst gesteckten Ziel gescheitert 🙁 Seitdem mach ich nun jedes Jahr einen neuen Anlauf (zeitgleich habe ich dadurch eine Motivation mich über die kalten Monate fit zu halten). Zwischen den Starts lief ich immer zwei bis drei 10 km Volksläufe, um meine Form zu testen und Trainingsanreize zu setzen.

2013 lief ich die 21,0975 Kilometer in 02:25:09. Was habe ich anders gemacht? In diesem Jahr hatte ich einzelne Trainingseinheiten abgeändert und bin stattdessen Fahrrad gefahren und habe mich zusätzlich mit Kraft- und Gerätetraining fit gehalten. So habe ich gezielt wichtige Muskelgruppen gestärkt, die einen beim Laufen unterstützen und die Ausdauer fördern. Ergebnis: Das selbst gesteckte Ziel wurde erzielt und durch das variierende Training wurde mir wieder neuer Schwung und Spaß am Laufen verliehen. Wenn auch du im Training stagnierst und keinen Schritt weiter kommst, solltest du deine Gewohnheiten ändern und Neues ausprobieren. Dies könnte beispielsweise sein:

  • Laufe über eine Distanz die du vorher noch nie gelaufen bist (Laufveranstaltungen findest du hier).
  • Ändere dein Trainingsrhythmus ab z.B. trainiere vor der Arbeit, Gerätetraining, Fahrrad fahren, Schwimmen uvm.
  • Suche dir neue Trainingsstrecken.
  • Starte bei einem Charity-Lauf ganz ohne Leistungsdruck.

Weltgrößte buddhistische Gebetsmühle auf der Dachterasse des Buddha Tooth Relic Temple and Museum

Für euch gedreht: Die größte Buddhistische Gebetsmühle der Welt im „Ten thousand Buddhas Pavillion“ auf der Dachterasse des Buddah Tooth Relic Tempel und Museum in Singapore.

2. Sag „auf Wiedersehen“ zu Laufcomputer und Technik-Gadgets

Trainingscomputer gibt es schon seit vielen Jahren. Damals lediglich ausgestattet mit Grundfunktionen wie Stoppuhr und  Herzfrequenzmessung, heute als formschönes Technik-Gadget zur Berechnung der Regenerationszeit mit akustisches Feedback und Höhenmessung. Hinzukommen Lauf-Apps wie beispielsweise Runtastic Story Running oder Runmeter, die uns beim Training motivieren sollen und die gelaufene Strecke aufzeichnen und auf diverse Social Media Plattformen veröffentlichen. Keine Frage: Das sind tolle Funktionen, machen Spaß und helfen einen zum Teil.

Dennoch macht kein noch so teurer Trainingscomputer oder Lauf-App einen schneller. Im Gegenteil: Vor lauter Funktionen besteht die Gefahr, dass man das Wesentlich aus dem Augen verliert. Aus diesem Grund verzichte in diesem Jahr auf teure Technik-Gadgets. Spar dir lieber das Geld und mach weiter mit Punkt 5 🙂

3. Kaufe dir einen einfachen und minimalistischen Laufschuh

Der Trend zum minimalistischen Laufschuh hat in 2013 bereits ein paar Runden gedreht. Inzwischen dürften alle namhaften Laufschuhhersteller reagiert und Läufer selbst aufgehorcht haben. Der komplette Verzicht auf den Laufschuh hat sich bisher jedoch nur sehr wenig durchgesetzt, obwohl die Befürworter wie beispielsweise Barefoot Ted oder der deutsche Barfußläufer Dietmar Mücke, einige Argumente dafür sehen.

Frag deshalb bei deinem nächsten Laufschuhkauf nach einem einfachen und minimalistischen Laufschuh und lass dir vom Verkäufer keine Angst machen: Er würde dir natürlich am liebsten das teuerste Modell verkaufen wollen 😉 Ich persönlich laufe den Asics Gel-Hyperspeed 5 und war seitdem nicht einmal verletzt.

4. Laufe in einer Gruppe und verabrede dich

Grundsätzlich ist Laufen eine ziemlich einsame und egoistische Sportart. Jedoch benötigt man an manchen Tagen jemanden, der einen zum täglichen Workout motiviert. Hier helfen feste Verabredungen mit Freunden, die dich selbst bei schlechtem Wetter nach draußen „zwingen“. Mein Tipp: Wenn derjenige etwas besser ist als man selber, wird man ganz schnell eine Leistungssteigerung erkennen.

5. Laufe öfters und weiter

Du denkst du kannst nicht mehr? Dann nimm noch den nächsten Hügel, die kommende Kurve oder eine Runde mehr mit. Der Letzte Laufvorsatz für dein Läuferjahr 2014: Lauf mehr als im alten Jahr.

Sportliche Grüße wünscht Tom

Was sind eure Vorsätze für das neue Jahr? Bewusster essen, mehr Sport oder weniger Alkohol trinken? Schreibt einfach einen Kommentar. Ich bin sehr gespannt, was ihr euch vorgenommen habt!

Autor: Tom

Hi, ich bin Tom und möchte dir auf Jogging-portal.com zeigen, wie ich aus dem Alltag ausgebrochen bin und zum Läufer wurde. Joggen kann jeder aber ich zeige dir wie es richtig geht. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen, Lernen, Joggen und Trainieren.

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