Läufer und Fitnessstudiobesucher nutzen regelmäßig das Laufband für ihr Training. Für die einen ist es die perfekte Ergänzung zum Joggen im Gelände. Für die Anderen eher eine Notlösung, um auch bei Kälte, Hitze oder Dunkelheit trainieren zu können.

Laufbandtraining und die Wirkung auf den Körper

Beim Joggen wird nicht nur die Muskulatur in den Beinen gestärkt, sondern auch der Rücken und die Arme, da diese bei der aufrechten Haltung ebenfalls beansprucht werden. Beim Joggen auf Laufbändern ist es so, dass das Tempo immer gleichbleibend ist. In der Natur können die Tempi spontan variiert werden, drinnen kann die Geschwindigkeit allerdings am Gerät selbst eingestellt werden.
Die Fettverbrennung läuft hier auf Hochtouren, da ein gleichmäßiger Bewegungsablauf stattfindet. Der Oberkörper, die Beine und der ganze Körper insgesamt werden hier gefordert, was sich positiv auf die Muskulatur auswirkt. Die Beinmuskulatur und somit auch der Po werden besonders gefestigt, weil sie am meisten beansprucht werden.

5 Tipps für ein perfektes Training auf dem Laufband

Das Laufbandtraining ist die ideale Lösung um dich unabhängig vom Wetter fit zu halten. Das Laufband unterstützt dich bei der Erreichung deiner individuellen Trainingsziele und macht vieles möglich, was vorher unmöglich war. Er sorgt dafür, dass deine Fitness auf einem hohen Niveau bleibt. Doch eine Trainingseinheit auf dem Laufband unterscheidet sich enorm von einer Outdoor-Trainingseinheit. Mit diesen fünf Tipps wirst du trotz Laufbandtraining noch schneller.

Starte in Ruhe

Du bist das erst mal auf einem Laufband? Dann beginn dein Training moderat. Gewöhne deine Körper an das Laufbandtraining. D.h. dem fehlenden Widerstand, der wegrollende Untergrund und das konstante Tempo. Das alle benötigt Zeit. Hast du und dein Körper sich auf das Laufen am Laufband erst einmal gewöhnt, kann das Tempo und die Intensität nach Belieben gesteigert werden.

Körper kühlen durch Flüssigkeit

Beim Laufbandtraining fehlt dem Körper die Kühlung durch Wind und Luft. Das führt zu einem vermehrten Schwitzen beim Laufen. I.d.R. steigt durch den erhöhten Energieaufwand auch die Herzfrequenz an. Achte daher auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Pro Trainingsstunde musst Du ungefähr 500 – 700 ml Wasser trinken um Deinen Körper mit Nährstoffen und Flüssigkeit zu versorgen und natürlich zu kühlen. Trinke am besten kein gekühltes Wasser und kleine Mengen in regelmäßigen Abständen.

Abwechslung durch Intervalltraining

Auf dem Laufband hast du ideale Bedingungen für dein Basistraining und zur Verbesserung deiner Ausdauer. Kein Gegenwind, keine Anstiege und der Untergrund ist stets gleich beschaffen. Was auf der einen Seite Vorteilhaft ist, wird jedoch nach ein paar Trainingseinheiten schnell langweilig.

Daher spielt beim Laufbandtraining Abwechslung eine große Rolle! Dein Körper und auch dein Kopf benötigt eine individuelle Strategie beim Training und will auf verschiedene Art und Weise belastet werden. Ein Intervalltraining (HIIT) bietet Abhilfe zur Laufbandroutine. So könnte deine 30 Minuten Laufbandeinheit aussehen.

  • Aufwärmen: 5 Minuten bei 7 Min/km
  • Schnell: 30 Sekunden bei 5 Min/km
  • Regeneration: 2 Minuten bei 6,2 Min/km
    • Schnelle- und Regenrationseinheit abwechselnd 8-mal wiederholen
  • Abkühlen: 5 Minuten bei 7 Min/km

Fehlender Luftwiederstand

Auf dem Laufband gibt es keine Steigungen, der Untergrund ist stets gleich beschaffen und der Luftwiederstand fehlt. Daher fühlt sich das Laufbandtraining meistens einfacher an. Damit du Indoor die nahezu gleiche Laufleistung als Outdoor erzielst, stelle einen einprozentigen Steigungswinkel ein. Dadurch simulierst du die Belastung beim Laufen im Flachen Gelände und es wird etwa gleich viel Energie aufgewendet, wie beim Outdoor-Training.

Kontrolliere dein Lauftempo

Auf dem Laufband machen wir i.d.R. kleiner Schritte. Das liegt u.a. am Wegrollen des Untergrunds, dem fehlenden Laufwiederstand, der gleichmäßigen Dämpfung und dem konstanten Tempo. Aufgrund der veränderten Laufmotorik kann die reelle Geschwindigkeit nur schwer eingeschätzt werden und niedrigere Geschwindigkeiten werden oft schneller eingeschätzt. Höre daher auf deinen Körper und versuch deine normale Schrittlänge einzuhalten.

Der Beitrag in Kurzfassung

  • Sorge für Abwechslung. Ein Intervalltraining bietet Abhilfe zur Laufbandroutine
  • Durch einen Steigungswinkel von 1% simulierst du die Belastung beim Laufen im Flachen Gelände und es wird etwa gleich viel Energie aufgewendet, wie beim Outdoor-Training.
  • Es ist normal, dass wir auf dem Laufband kleine Schritte machen. Höre daher auf deinen Körper und versuch deine normale Schrittlänge einzuhalten.
  • Der fehlende Wind lässt uns stärker Schwitzen. Achte daher auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. 500 bis 700 ml Wasser sind ideal.