Ratgeber: Was ist eigentlich ein Ergometer?

Du kommst von der Arbeit. Es war ein stressiger Tag und endlich hast du Zeit, die neuen Laufschuhe einzuweihen. Kaum vor der Tür, die Tragödie. Es ist dunkel, es regnet und es ist kalt. Einfach nur ungemütlich. Dann halt morgen ein neuer Anlauf. Mit einem Ergometer muss das nicht sein.

Ergo: Lauf mehr Meter!

Ein Ergometer ist ein Fitnessgerät, das sich vor allem deswegen so nennen darf, da es die Momentanleistung des Benutzers in Watt anzeigt und nicht in Kilokalorien. Es simuliert den natürlichen Bewegungsablauf und trainiert ergonomisch verschiedene Muskelgruppen. Ergometer können zum Beispiel Crosstrainer, „Trimm-dich-Räder“, Rudermaschinen oder auch Laufbänder sein.
Als Laufband ist das Ergometer ursprünglich in der Medizin zur Pulsmessung in Belastungssituationen von Herz-Kreislauf-Patienten angewendet worden (1). Mittlerweile zählen sie zu den beliebtesten Fitnessgeräten in Studios oder Zuhause. Es könnte also Schluss sein mit dem sehr sensiblen Schweinehund, der Angst vor Dunkelheit, Kälte und Nässe hat.

Wie funktioniert eigentlich ein Ergometer?

Die geläufigsten Ergometer-Modelle sind Laufbänder, Crosstrainer und „Trimm-Dich-Räder“, aber auch Rudermaschinen und andere Geräte, die typische Bewegungsabläufe einzelner Sportarten nachahmen, zählen zu den Ergometern.

Für wenn ist ein Ergometer geeignet?

Sport ist gesund. Es trainiert sogar das Gehirn. Joggen lässt unser Glückshormon Endorphin in den Himmel fliegen. Es macht dein Herz-Kreislaufsystem stabiler, konditioniert, strafft und trainiert dich. Ergometer eignen sich für adipöse Menschen, die abnehmen möchten, für bereits trainierte Körper, die Kondition verbessern oder beibehalten wollen. Es strafft und definiert Muskeln, Gewebe und Haut. Wassereinlagerungen werden durch die angeregte Durchblutung bekämpft.
Im Rehabilitationszentrum bekommen Menschen mit unfallbedingten Gehbehinderungen wieder eine Chance den natürlichen Bewegungsablauf zu erlernen und Herz-Kreislauf- oder Lungenpatienten werden unter ärztlicher Aufsicht und mithilfe von Pulsfrequenzmessgeräten wieder fit trainiert.
Auch Marathonläufer können ein Ergometer zum intensiven Joggen durch moderne, technische Programme nutzen.

Wir man auf einem Ergometer richtig trainiert

Wenn du zum Beispiel abnehmen möchtest, lässt man das „Hüftgold“ am besten verpuffen, wenn du die Geschwindigkeit pro Einheit langsam steigerst, denn der Kalorienverbrauch steigt mit erhöhter Geschwindigkeit und zurückgelegter Entfernung. Bei einer intensiven Laufeinheit ist es besonders effektiv, wenn man mit Intervallen trainiert oder Bergsprints simuliert. So ist der Kalorienverbrauch noch höher als beim normalen Dauerlauf. Allerdings musst du dein Training an deine körperlichen Voraussetzungen anpassen. Denke daran, dass eine Überlastung eher das Gegenteil bewirkt, als gesund abzunehmen. Vor allem die Gelenke, der Rücken und die Muskeln können durch falsche Überbeanspruchung sowie zu rasanter Steigerung verletzt werden.
Stellst du das Ergometer auf eine geringe Geschwindigkeit, sind viele Geräte so eingestellt, dass die Schwierigkeit beziehungsweise der Widerstand höher wird. So werden Beine und Gesäß gezielt beansprucht und Muskulatur aufgebaut. Wenn du Muskelkraft, Durchblutung und Ausdauer trainieren möchtest, ist es sinnvoll die Schwierigkeit zu erhöhen (2). Marathonläufer sollten ihr Trainingsprogramm schrittweise steigern und sich ein Ergometer für Profis aussuchen, welches auch auf 45 km/h beschleunigen kann, Bergetappen simuliert und eine Fallstoppsicherung integriert hat. Außerdem sollte der Puls in jedem Fall messbar sein und kontrolliert über ein Display einsehbar sein.

Allgemein gilt:

  • Stimme dein Trainingsprogramm auf deine körperliche Beschaffenheit und deine Voraussetzungen und Ziele ab.
  • Steiger dich langsam stufenweise.
  • „An- und Auslaufen“ am Anfang und Ende einer Laufeinheit in wesentlich für den Kreislauf.
  • Dehnen gehört zu den absoluten DO’s beim Joggen (Die 5 wichstigsten Dehnübungen mit Anleitung und Bildern gibt es hier).
  • Achte auf eine guter Qualität des Ergometers.

Es war einmal dein Feind, die Waage!

Wenn du abnehmen möchtest, ist es sehr wichtig nicht von Null auf Hundert zu wollen. Eine langsame, stufenweise Steigerung ist viel erfolgsversprechender. Kontinuität sollte zu deinem Lieblingsmotto werden. Erfolg hast du nur, wenn du zwei bis dreimal in der Woche ca. 20 bis 30 Minuten in dein Programm investierst. Kleiner Tipp: Mit der richtigen Musik fällt alles leichter !

Worauf du bei einem Ergometer achten solltest

  • Das Ergometer sollte die Leistung in Watt anzeigen.
  • Die unterschiedlichen Programme sind bei Ergometern deutlich vielfältiger.
  • Für Anfänger ist es ausreichend, wenn man ein Gerät mit integrierter Pulsmessung und verschiedenen Belastungsstufen benutz.
  • Achte auf Stabilität, eine elastisch federnde Lauffläche und eine hochwertige Verarbeitung (3)
  • Für Profis ist eine Lauffläche von 150 x 52cm Voraussetzung.
  • Sicherheitsnormen sind EN 957-1, EN 957-6, IEC 60601-1 (medizinischer Bereich)
  • Gut ist eine Speicheroption des Trainingsfortschritts. Die bietet die ideale Überwachung und motiviert.

Quellen zu  Beitrag

(1) http://www.kardioteam.ch/index.php/ueber-uns/die-aerzte/8-ohnekategorie/19-moderne-diagnoseverfahren

(2) http://www.fitforfun.de/sport/fitness-studio/fahrradtrainer-so-trainieren-sie-richtig_aid_7131.html

(3) http://www.hammer.de/ausdauertraining/heimtrainer-ergometer.html

 

Autor: Tom

Hi, ich bin Tom und möchte dir auf Jogging-portal.com zeigen, wie ich aus dem Alltag ausgebrochen bin und zum Läufer wurde. Joggen kann jeder aber ich zeige dir wie es richtig geht. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen, Lernen, Joggen und Trainieren.

Gefällt Dir der Beitrag? Dann teilen diesen auf

Hinterlasse einen Kommentar zu diesem Beitrag!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.