5 ultimative Superfoods

Wenn du dich für gesunde Ernährung interessierst und für Lebensmittel die mehr können als nur gut zu schmecken, hast du sicher schon den Begriff Superfoods gehört oder gelesen. Hier werden dir 5 Superfoods mit wissenswertem zu Herkunft, Eigenschaften und Inhaltsstoffen vorgestellt. Außerdem gibt es Tipps für die Verwendung in deiner Küche.

Doch zuerst: Was sind eigentlich Superfoods?

Als Superfood werden Lebensmittel mit einem besonderen Nutzen für die Gesundheit bezeichnet. Allerdings gibt es keine allgemeingültige Definition, daher solltest du beim Einkauf schon sehr genau darauf achten, was als Superfood bezeichnet wird. Es bedeutet nicht, dass gerade die teuersten und exotischsten Lebensmittel den größten Nutzen aufweisen.

Nun zu den 5 ultimativen Superfoods die in deinem Ernährungsplan nicht fehlen sollten:

1. Buchweizen

Buchweizen gehört zur Gattung der Knöterichgewächse und ist lediglich ein Pseudogetreide. Gegessen werden die kleinen, geschälten Kerne. Buchweizen findet man vor allem in Bioläden als ganze Kerne, Keimlinge oder Mehl.

Inhaltsstoffe und gesundheitlicher Nutzen:

  • Vitalstoffe, Enzyme, Mineralstoffe
  • Leicht verdauliches Protein
  • Kein Gluten, interessant als Getreideersatz bei Zöliakie
  • Hilfreich bei Diabetes, Krampfadern, Bluthochdruck
  • Reguliert den Cholesterinspiegel, schützt die Leber

Verwendung in der Küche:

Buchweizen kannst du sowohl als ganze Kerne gekocht, zu Mehl vermahlen in Backwaren oder als Keimlinge in Salaten nutzen.

Salat mit gerösteten Buchweizenkernen:
Schäle eine Orange und zerteile sie in ihre Filets. Mische sie mit Feldsalat oder Rucola. Röste die Buchweizenkerne in einer Pfanne mit wenig Fett leicht an und streue sie über den Salat. Aus Essig, Öl, Salz Pfeffer und etwas Honig mischst du ein Dressing.

2. Grünkohl

superfood grünkohlWie der Name schon sagt handelt es sich um eine Kohlsorte. Er gehört zu den regionalen Wintergemüsen und kann sogar im eigenen Garten angebaut werden. Kaufen kann man ihn bis spät ins Jahr frisch oder tiefgefroren.

Inhaltsstoffe und gesundheitlicher Nutzen:

  • Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe
  • Antioxidantien schützen vor Krebs
  • Stärkt das Herz-Kreislauf-System und wirkt entzündungshemmend

Verwendung in der Küche:

Grünkohl wird vor allem gekocht gegessen, schmeckt aber auch kurz blanchiert oder gedünstet. Außerdem kannst du ihn roh in Smoothies verwenden.

Grüner Grünkohl-Smoothie: Mixe dir aus Grünkohl, Spinat, Feldsalat oder Rucola und Obst nach Belieben deinen eigenen gesundheitsfördernden Smoothie.

3. Avocado

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Die Avocado ist kein Gemüse sondern eine Frucht. Achte beim Einkauf darauf, dass die Avocado sich nicht zu weich anfühlt, sie wäre dann überreif. Zu Hause reifen harte Früchte noch nach. Verzehrfertig ist die Avocado wenn die Schale auf Druck leicht nachgibt.

Inhaltsstoffe und gesundheitlicher Nutzen:

  • Ungesättigte Fette, Mineralstoffe, Vitamine, Aminosäuren
  • Macht lange satt
  • Fördert die Aufnahme fettlöslicher Vitamine

Verwendung in der Küche:

Die Avocado wird hauptsächlich roh zubereitet. In Scheiben geschnitten im Salat, püriert als Dip oder als Brotaufstrich.

Avocado-Dip: Schneide die Avocado der Länge nach in zwei Hälften und drehe diese leicht gegeneinander um sie voneinander zu lösen. Entferne dann den Kern und löse das Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale. Zerdrücke das Fruchtfleisch mit einer Gabel oder mixe es im Mixer. Das Hinzufügen von Zitronensaft verhindert das braun werden. Würze die Avocado-Creme nach Belieben.

4. Brokkoli

Auch Brokkoli ist eine Kohlsorte, die sich leicht im eigenen Garten anbauen lässt. Als Alternative kann man ihn frisch oder tiefgefroren kaufen. Besonders wertvoll sind aber auch Brokkolisprossen, die du aus Bio-Saatgut selbst ziehen kannst.

Inhaltsstoffe und gesundheitlicher Nutzen:

  • Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe
  • Wirkt vor allem als Sprossen krebshemmend

Verwendung in der Küche:

Brokkoli kannst du roh oder gegart verzehren. Auf jeden Fall solltest du das Gemüse nicht zu lange kochen um seine Wirkstoffe nicht zu zerstören. Die Sprossen kannst du roh über Salate streuen.

Brokkoli als Gemüsebeilage: Zerteile frischen Brokkoli in seine Röschen, schälen den eventuell vorhandenen Strunk dünn und schneide ihn in Scheiben. Anschließend dünstest du das Gemüse kurz in kochendem Wasser, so dass es seinen Biss behält. Röste inzwischen einige Mandelblättchen kurz in einer Pfanne ohne Fett an. Lasse den Brokkoli abtropfen und schwenke ihn in etwas Butter, zum Schluss streust du die Mandeln darüber.

5. Ingwer

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Ingwer ist das Rhizom einer krautigen Pflanze aus den Tropen. Beim Einkauf solltest du auf feste, frische Qualität achten.

Inhaltsstoffe und gesundheitlicher Nutzen:

  • Antioxidantien, ätherische Öle, Vitamine, Mineralstoffe
  • Entzündungshemmend, schmerzlindernd, Blutdrucksenkend
  • Hilft bei Übelkeit oder Erkältung

Verwendung in der Küche:

Ingwer wird aufgrund seines scharfen Geschmacks vor allem geraspelt zum Würzen verwendet. Außerdem kann man ihn trocknen, kandieren oder in Tee verwenden.

Ingwer-Tee bei Erkältung: Schäle ein etwa 2cm langes Stück Ingwer und schneide es anschließend in kleine Würfel, die du in eine Tasse gibst. Gieße kochendes Wasser darüber, lasse den Tee einige Minuten ziehen und schmecke ihn mit etwas Honig ab. Trinke ihn so heiß wie möglich.

 

Autor: Tom

Hi, ich bin Tom und möchte dir auf Jogging-portal.com zeigen, wie ich aus dem Alltag ausgebrochen bin und zum Läufer wurde. Joggen kann jeder aber ich zeige dir wie es richtig geht. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Lesen, Lernen, Joggen und Trainieren.

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